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Thema: Soziale Arbeit

3. Verhandlungsrunde im Sozial- und Erziehungsdienst

Dieses "Angebot" ist eine Provokation!

Im Berlin fand am 21. April die dritte Verhandlungsrunde im Sozial- und Erziehungsdienst statt. Die Kommunalen Arbeitgeber (VKA) haben einen Vorschlag zur Eingruppierungsystematik von ErzieherInnen vorgelegt. Dieser blieb auf der Grundlage ihres Vorschlags vom 30. März. Für alle ErzieherInnen bedeutet dies eine Abwertung, für die meisten ErzieherInnen sogar die Entgeltgruppe 6.
Zu anderen Berufsgruppen haben sich die Kommunalen Arbeitgeber nicht geäußert. Überträgt man die Überlegung der Arbeitgeber zu ErzieherInnen auf alle anderen Berufs- und Arbeitsfelder so ist klar: die Arbeitgeber wollen eine Abwertung des gesamten Arbeitsfeldes. [mehr...]

Thema: Soziale Arbeit

Tag des sozialen Erziehungsdienstes

Aktionen zur dritten Verhandlungsrunde

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat Erzieher/innen, Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagog/innen zu Aktionen am Tag des sozialen Erziehungsdienstes aufgerufen. Am Dienstag, dem 21. April werden sich Beschäftigte dieser Berufsgruppen bundesweit an Infoständen, in Gesprächen mit Bürgern, auf Demonstrationen und bei Politiker-Besuchen für ihre Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen stark machen.
Am gleichen Tag gehen die Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst in die dritte Runde. Dabei geht es um eine bessere Eingruppierung. ver.di fordert außerdem einen Gesundheitstarifvertrag im Sozial- und Erziehungsdienst, um den körperlichen und psychischen Belastungen entgegentreten zu können.
Das bislang vorliegende Angebot der Arbeitgeber zur Eingruppierung der rund 220.000 Beschäftigten sei eine Provokation, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Damit hätten die Beschäftigten weniger in der Tasche als vor der Einführung des neuen Tarifsystems. So könne man nicht die Leistungen von motivierten Beschäftigten honorieren, die ihre verantwortungsvolle Tätigkeit unter hohen Belastungen ausüben müssten.
"Die Arbeitgeber wollen das Berufsbild der Erzieherinnen, der Sozialarbeiter und Sozialpädagogen faktisch abwerten", kritisierte Bsirske. "Sie wollen die Bezahlung in einer Situation kürzen, in der mittelfristig bis zu 80.000 zusätzliche Erzieherinnen nötig sind, um den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab dem ersten Lebensjahr umsetzen zu können." Es sei kein Wunder, dass die Betroffenen das Verhalten ihrer Arbeitgeber daher als grobe Missachtung der Veränderungen in ihrem Berufsfeld empfänden.
Bsirske forderte die Arbeitgeber auf, endlich eine realistische Verhandlungsbasis zu schaffen, um eine sachgerechte Eingruppierung für die betroffenen Beschäftigten vorzunehmen. Bislang erhalte eine Erzieherin mit Realschulabschluss nach fünf Jahren Berufsausbildung lediglich 2.000 Euro brutto. Da 60 Prozent der Erzieherinnen teilzeitbeschäftigt seien, würden viele von ihnen mit lediglich 800 Euro netto nach Hause gehen. "Wir wollen, dass Erzieherinnen mit einem Gehalt von 2.330 Euro anfangen und dann über die Berufsjahre hinweg auf bis zu 3.400 Euro kommen", betonte der ver.di-Chef.
Die Verhandlungen zur Gesundheitsförderung müssten bis Ende April deutlich weiterkommen. Andernfalls werde die Tarifauseinandersetzung eskalieren, erklärte Bsirske. [mehr...]

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